Junge Akademie Gasteig
Werkstatt der Visionäre
(Projekt 2010)

In ihrem Projekt 2010 baut die Junge Akademie Gasteig die Werkstatt der Visionäre: Den Ort, an dem sich die großen Pläne, kühnen Vorstellungen oder geheimen Wünsche materialisieren. Mit freundlicher geistiger Unterstützung der Agentur für organisierte Umwege unter der Schirmherrschaft des Ministeriums für Begeisterung. Ein Ort, an dem Konstellationen möglich sind, die das Leben nicht zu erlauben scheint. Ein Fantasy Island. Ein mental space shuttle. Eine Insel der verbotenen Selbstfindung. Eine Maßnahme für unbegründeten Enthusiasmus. Das Temporäre Institut für Abstraktionsvermögen. Eine Kompetenzbeschaffungsmaßnahme des Amtes für Innere Bewegung. JAG Foundation Keine Angst vor Hochkultur. Die Bibliothek der Leidenschaften. Ort für aufflammendes Interesse. Die Kulturdusche. Learn it and learn it well. Enthusiasm Incorporated. Your Tube. Wunderkammer der Wahrnehmung. Ein Tauchbecken der Vernunft.
In der Werkstatt geht es – wie in dem Theaterstück GREEN ROOM – um Vorstellungen vom Leben und der eigenen Zukunft. Die Frage lautet: Was ist es, was mich wirklich bewegt? Die Antworten werden Auszubildende der Fa. Willy Bogner geben und zwar in Form von Objekten, Bildern, Installationen und Performances, die öffentlich im Foyer neben der Black Box präsentiert werden.
Die Visionärsdiplomanden sind: Sabrina Bergmann, Lena Brauburger, Kathrin Bürgle, Maximilian Drum, Ariane Ganser, Katharina Graubner, Franziska Hähnel, Florian Hartmann, Stephanie Hillreiner, Michael Honauer, Nadine Klughardt, Zinaida Lina, Friedrich Nagel, Matthias Nagy, Stephanie Reiner, Franziska Rochner und Veronika Widl.
Als Teil der Werkstatt werden vier junge Künstler eingeladen, die als Experten ihre Kunst zeigen und von sich und ihrem Weg erzählen werden:
Ulrich Gebert, Fotograf
ist ein Künstler, der mit Bildern arbeitet und dabei der machtvollen Verbindung von Zeigen, Bedeuten und Benennen mit fotografischen Mitteln nachspürt. In der Werkstatt der Visionäre zeigt er seine Arbeit »Amerika«: Bilder vom Arbeiten und vom Zeigen und von der Möglichkeit, Nicht-Sichtbares abzubilden.
Di, 21.9.2010, 18.00 Uhr, Werkstatt Foyer Kleiner Konzertsaal
Kassandra Wedel, Tänzerin
tanzt Hip-Hop als Ereignis, ist begeisternde Lehrerin dieses Tanzstils, ist an nationalen und internationalen Meisterschaften beteiligt und spricht mit uns darüber, dass Rhythmus ein Gefühl ist.
Mi, 22.9.2010, 20.00 Uhr, Kleiner Konzertsaal
Yvonne Madrid, Sopran
studierte Gesang unter anderem in Rom, Florenz und München. Sie sang Konzerte in Deutschland, Österreich, in der Schweiz, in Italien und Japan. Mit ihrer Stimme gibt sie dem Klang eine räumliche und emotionale Präsenz, der man sich nicht entziehen kann.
Do, 23.9.2010, 18.00 Uhr, Kleiner Konzertsaal
Heike Geißler, Autorin
Ihr Debütroman »Rosa« erhielt 2001 den Alfred-Döblin-Förderpreis, es folgten »Nichts was tragisch wäre«, das Kinderbuch »Emma und Pferd Beere« und die Heftserie »Lücken kann man lesen«. Für uns liest sie Texte, die zum Teil in der Werkstatt entstanden sind. Über Arbeit, über Zukunft und über Erwartungen.
Fr, 24.9.2010, 20.00 Uhr, Werkstatt Foyer Kleiner Konzertsaal
Die BrennBar als Ort zum Abkühlen oder Entflammen, bietet Zeitraum für Vorstellungengespräche oder einfach nur zum Abhängen, Trinken und Essen. Sie ist täglich geöffnet von 14.00–23.00 Uhr.

